Zu Besuch bei den Teufeln

Endlich stand das nächste Turnier für die Weyher Judoka Noah Wölkner, Timo Aßmann, Erik Albrecht und Antonia Volland an. Motiviert fuhren sie nach Garbsen zum Teufelsturnier. Das Schöne: es wurde in gewichtsnahen Gruppen gekämpft, sodass niemand lästig im Vorfeld abnehmen musste.
Zu Beginn durfte sich Antonia über die bei den Frauen bestbesetzteste Gewichtsklasse freuen. Im ersten Kampf unterlag sie ihrer Gegnerin nach einem anstrengenden Kampf. Nach nur zwei Minuten Pause traf sie direkt auf ihre nächste Gegnerin. Aufgrund der stickigen Luft und kurzen Pause merkte sie nach Hälfte der Kampfzeit, dass sie sich kaum noch auf den Beinen halten konnte und der Sieg ging an ihre Gegnerin. Nach einer Pause an der frischen Luft konnte Antonia im dritten Kampf endlich ihren Plan durchführen und mit einer Hüfttechnik den Sieg erkämpfen. Am Ende reichte es für den dritten Platz.
Als nächster Weyher Kämpfer startete Noah in das Turnier und zeigte eine unglaubliche Steigerung zu seinen bisherigen Wettkämpfen. Während er im ersten Kampf erst 20 Sekunden vor Schluss seinem deutlich erfahreneren Gegner unterlag, gelang es ihm im zweiten Kampf seinen ebenfalls höher graduierten Gegner zunächst zu werfen und anschließend die Bodensituation perfekt zu Nutzen. Durch eine Würgetechnik stand Noah als klarer Gewinner des Kampfes auf der Matte. Doch auch dieser Kampf war kräftezehrend und so reichte es für Noah denkbar knapp nicht fürs Treppchen. Dennoch waren sich die Weyher Judoka einig: die vielfältigsten Kämpfe und stärkste Leistungssteigerung zeigte heute eindeutig Noah!
Obwohl Timo noch etwas angeschlagen war, zeigte er bereits im ersten Kampf starke Ansätze und viel Ausdauer. Erst nach der vollen Kampfzeit siegte sein Gegner denkbar knapp mit einer kleinen Wertung. Timo sammelte seine Kräfte, denn das Ziel war eine Medaille. Der Plan ging auf. Nach einem anschließenden Sieg für Timo konnte er sich über eine verdiente Bronzemedaille freuen.
Erik zeigte einen optimalen Start in das Turnier und besiegte seinen Gegner durch eine Kombination aus Wurftechnik mit anschließendem Haltegriff nach kurzer Zeit. Spannend wurde es im nächsten Kampf. Erik trat gegen einen niederländischen Judoka an, welchen er noch aus Trainingseinheiten in Arnhem kannte. Zwar ging der Sieg nach einem spannenden Duell an Eriks Gegner, doch durch einen weiteren Sieg durch seinen Lieblingswurf durfte auch Erik sich über den dritten Platz freuen.
Mit drei Medaillen im Gepäck machten sich alle auf den Heimweg. Die Vorfreude auf das nächste Turnier ist groß, denn die Weyher Judoka sind sich einig: Da geht noch mehr!
Erfolgreiches Turnierdebüt für Noomi

Für Noomi stand bei der Kreis-Einzelmeisterschaft in Sulingen eine ganz besondere Premiere an: In der Altersklasse U11 bestritt sie ihr erstes Judoturnier.
Mit viel Mut und Einsatz stellte sie sich der neuen Herausforderung und sammelte dabei wertvolle Erfahrungen auf der Wettkampfmatte. Noomi zeigte großen Kampfgeist und konnte sich am Ende über einen hervorragenden 3. Platz freuen.
Ein gelungener Einstand und ein toller Erfolg bei ihrem ersten Turnier! Herzlichen Glückwunsch, Noomi – darauf lässt sich aufbauen!
Tigercup 2026, …ein Versuch war’s allemal wert!

Nun war es endlich wieder soweit. Das jährliche Highlight für alle wettkampfbegeisterten Judoka, der Tigercup in Visbek, fand statt. Mit über 1000 teilnehmenden Judoka sorgt der Tigercup seit Jahren für einzigartige Turnieratmosphäre.
Da Erik Albrecht krankheitsbedingt kurzfristig ausfiel, erklärte sich Gaby Volland kurzerhand dazu bereit, Noah Wölkner, Timo Aßmann und Antonia Volland zu begleiten. Dadurch konnten alle Weyher Judoka gut aufgewärmt in das Turnier starten. Als jüngster Weyher Teilnehmer startete Noah bei den Männern in einer der am stärksten besetzten Gewichtsklassen. Er zeigte bereits im ersten Kampf einen unglaublichen Siegeswillen und konnte sich über die komplette Kampfzeit gegen seinen größeren Gegner behaupten. Noah zeigte einen spektakulären Wurfansatz und auch im Boden schien er seinen Gegner dominieren zu können. Nach Ablauf der Kampfzeit musste sich Noah denkbar knapp mit einer kleinen Wertung zu Gunsten seines Gegners geschlagen geben. Nicht vorzeitig den Kampf zu verlieren, ist bei diesem großen Turnier eine Leistung, auf die Noah stolz sein kann.
Timos Gewichtsklasse war mit über 20 Judoka ähnlich stark besetzt, wie die seines Vorgängers. Unbeirrt von dem wuseligen Treiben in der Halle gelang Timo eine schnelle Führung, die er durch kluges Kämpfen drei Minuten lang halten konnte und auch im Bodenkampf zeigte er durch einen starken Ansatz zu einem Würger sein Können. Nur eine Minute trennte ihn noch vom Sieg, doch die Anstrengung war groß und Timo verließen die Kräfte, sodass sein Gegner überraschend in letzter Sekunde siegte.
Antonias Gewichtsklasse wurde dieses Jahr von zwei Niederländerinnen dominiert. Motiviert stellte sich Antonia der späteren Turniersiegerin, doch sie kam mit dem Kampfstil der Niederländerin nicht gut zurecht und ein flinker Konter, ausgerechnet mit ihrer eigenen Lieblingstechnik, bescherte ihrer Gegnerin den Sieg.
Auch wenn gewonnene Kämpfe natürlich schön gewesen wären, waren sich alle Weyher Judoka einig: die Teilnahme hat sich gelohnt! Die Stimmung war super, das Turnier war erneut perfekt organisiert und alle haben neue Impulse zur Verbesserung des eigenen Judostils bekommen. Die Motivation für die nächsten Trainingseinheiten ist hoch und wer weiß, vielleicht heißt es im nächsten Jahr wieder: Ippon für Weyhe!
Erfolgreicher Start in das Wettkampfjahr 2026

Für drei Weyher Judoka startete das Wettkampfjahr am vergangenen Wochenende mit der Bremer Landeseinzelmeisterschaft der Männer und Frauen.
Bereits vor den ersten Kämpfen des Turniers stand fest, dass Antonia Volland mangels Gegnerinnen den ersten Platz belegen wird. Da die Judoka der nächsthöheren Gewichtsklasse nicht antrat, konnte leider auch kein Freundschaftskampf stattfinden. Dies war jedoch kein Grund betrübt zu sein, denn nun hieß es Noah Wölkner und Erik Albrecht lautstark anzufeuern.
Noah und Erik traten in der gemeinsamen Gewichtsklasse -73 kg an. Die am stärksten besetzte Gewichtsklasse.
Noah startete etwas zurückhaltend in seinen ersten Kampf und wurde von seinem Gegner mit einer Wurftechnik überrascht. Mit höchster Konzentration bestritt er seinen zweiten Kampf und versetzte alle in Staunen, als er seinen höher graduierten Gegner um ein Haar abwürgte. Es fehlte nicht viel und der Sieg wäre auf Noahs Seite gewesen. Für dieses Mal reichte es für den siebten Platz. Als einer der jüngsten Teilnehmer des Turniers kann Noah auf seine gezeigte Leistung sehr stolz sein.
Ein optimaler Start in das Turnier gelang Erik. Die Aufregung vor dem ersten Kampf war groß, musste er schließlich gegen einen Judoka kämpfen, gegen dem er im vergangenem Jahr gleich zweimal das Nachsehen hatte. Heute gelang Erik die Revanche und nach einem starken Haltegriff durfte er sich über den verdienten Sieg des Kampfes freuen. Nach dem Motto „Never change a running system!“ gewann Erik auch seinen zweiten Kampf durch einen Haltegriff. Im Halbfinale musste er sich dem späteren Landesmeister geschlagen geben. Motiviert startete Erik in den Kampf um Platz drei, doch die drei vorherigen Kämpfe waren sehr kräftezehrend gewesen. Durch einen kleinen Fehler, den sein Gegner clever für sich nutzte, unterlag Erik auch in diesem Kampf. Ärgerlich, doch die Freude über die gewonnenen zwei Kämpfe und den verdienten fünften Platz überwogen.